BOFH sagt"Well fix that in the next (upgrade, update, patch release, service pack)."
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Monday, 10. October 2005Knocking on heaven's portVerwandte Links:Trackbacks
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Naja, dein Gegenargument trifft für Rechner wie einen Rootserver mit fester IP sicherlich zu.
Ich muss gestehen, daran hatte ich gar nicht gedacht. Aber für einen Zugang auf den heimischen DSL-Router wäre es doch machbar. Zumal professionelles Interesse am hacken eines Dial-ups sicherlich weniger vorhanden ist. - Zumindestens, wenn durch portnocking eine weitere Hürde eingebaut ist.
Ich denke schon, dass das Interesse an DialUps (Stichwort Botnets) seit ein paar Monaten höher ist als weithin angenommen.
Dass es sich dabei allerdings um "leichtere" Ziele (wie ungepatchte Windows-Kisten) handelt, dürfte genau so unstrittig sein.
Netter Artikel. Danke!
Mein VPS Server wurde diese Woche bereitgestellt und da kommt dann Debian drauf (standardmäßig ist SuSE drauf..) und da wollte ich eigentlich das PortKnocking-Script von: http://www.debian-administration.org/articles/268 nutzen. Irgendwie hast du in mir jetzt gerade das Gefühl das es doch nicht so sicher ist.. Wobei sicherer als Port 22 ständig offen zu lassen ist es allemal. Und Portknocking in Verbindung mit sowas hier: http://www.debian-administration.org/articles/250 sollte auch einiges abhalten. Und wenn beides kombiniert, den SSH-Port ändert (z.B. auf Port 23425) und ein Tool wie KnockD oder fail2ban benutzt (Kommentare im voherigen Link lesen) sollte das mehr als reichen. Gegen social engineering bin ich (hoffentlich) immun Khark
Bis vor gar nicht allzu langer Zeit hätte ich dir grundlegend von Portknocking abgeraten, da ich es für security by obscurity gehalten habe.
Wie bereits geschrieben, halte ich es mittlerweile aber alleine deshalb schon für sinnvoll, um nicht dem ständigen Generve der versuchten Wurm-Logins ausgesetzt zu sein. Mir will allerdings nicht so recht in den Kopf, warum du zusätzlich noch den Port "verlegen" möchtest. Diese Maßnahme halte ich wirklich für security by obscurity, vor allem, da Würmer niemals das Portknocking automatisiert aushebeln werden, und Kiddies alleine schon an dieser Hürde scheitern.
Also mir wurde gestern vorgewurfen paranoid zu sein.
- Mir egal Ähm und wegen Security by Obscurity: Mir doch egal das nicht jeder weiß auf welchem Port mein SSH liegt. Die grundlegenden Funktionen sind doch offen. Es kennt halt nur nicht jeder den Port. - Ich finde, das wenn du sowas als "Security by Obscurity" bezeichnest, du Passwörter auch als "Security by Obscurity" bezeichnen könntest. Da weiß auch jeder es gibt eines, aber er kennt es halt nur nicht. Genau wie beim Server. Da kann man sich auch denken "Irgendwie muss er per Shell draufkommen." - nur wie, das weiß er nicht. Mal aggressiv gefragt: Ist es mein Problem wenn der Angreifer zu lame ist, das herauszufinden? g
Ach ja, das der Remote-Root-Login disabeld ist, sollte klar sein
Was sollte mich daran hindern, nmap einfach mal deinen "sicheren" SSH-Port finden zu lassen?
Sorry, aber in dem Punkt hinkt der Vergleich mit den Passwörtern ganz gewaltig. Andererseits würde ich deiner "aggressiven" Frage wiederum zustimmen: wer zu blöd ist das zu tun, sollte besser wieder zum Gameboy greifen.
Hmmm,
irgendwie wüßte ich jetzt nicht, wie ich mit nmap einen SSH-Port (oder Port eines bestimmten Dienstes allg.) finden sollte, wenn: - Der Port durch PortKnocking versteckt ist - Der Defaultport geändert ist Klar.. Per Bruteforce mit Rotation.. Nur das dauert ewig und 3 Tage und fällt schnell auf. Außerdem kann man dem schnell einen Riegel vorschrieben. (Zumindest wenn der Verkehr von einer IP kommt - sich Muster erkennen lassen.) Wie würdest du das den machen??
OK, touché. Ich hatte das Portknocking außer Acht gelassen.
Trotz allem wäre es mir persönlich zu blöd, zusätzlich noch den Port zu ändern, selbst wenn ich dazu nicht einen Buchstaben mehr eintippen müsste.
*in alten beiträgen wühl* Hach, ich liebe dieses leidige Thema von Security by obscurity, da kann man sich stundenlang im Kreis drehen und kommt trotzdem nicht auf einen gemeinsamen Nenner. Aber wenn ich ehrlich bin, würde ich rein theoretisch eher den Port umstellen als mir die Pest von Anti-SSH-Dies und Anti-SSH-Das zusätzlich als möglichen Schadcode ins System pflanzen. Ansonsten vertrete ich die selbe Meinung wie Mr. CaptainCrunch was Security by obscurity betrifft.
btw. Hab mir bisher aus zeitlichen Gründen nur knockd angeschaut und bin bisher von der soliden Konfiguration begeistert. Mich würde aber vielmehr deine Auswahl mit Wertung interessieren (ist ja immerhin ein Blog, wo man alles frei nach Schnutte nieder macht oder wie war das nochmal?).
Klar, eine kleine Testauswahl kann ich hier gerne zum Besten geben. Da ich aber gerade mal angefangen habe, kann das wohl noch ein paar Tage dauern...
Ich find's allerdings auch lustig, dass gerade dieses Thema so großen Anklang findet, da ich das Thema eigentlich eher langweilig finde. Na ja, Geschmäcker sind halt verschieden.
Also auf die Vorstellung der Tools bin ich auch gespannt. Könnte dafür auch einen Rootserver zur Verfügung stellen.
(Da läuft aber z.Z. noch das vorinstallierte SuSE Linux 9.1 drauf.) P.S: Langsam werden mir das hier zuviele Christians. Ich bleib daher mal bei Khark
An einer Testkiste soll's aktuell nicht scheitern, da ich meinen alten, schon gekündigten Rootie noch als Spielwiese nutzen kann. Was viel eher fehlt ist Zeit, aber immerhin habe ich ja nächste Woche urlaub.
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