Es ist (vorläufig) vollbracht:
Nachdem die letzten paar Wochen wieder sehr hektisch waren, kam ich innerhalb der letzten paar Tage endlich dazu, den kürzlich fertig gewordenen neuen
Server in Betrieb zu nehmen. Da die Kiste für meine Zwecke mehr als ausreichend mit Athlon 64 3700+, 2 GB RAM, 2x 300 GB-Platten und einem /28er-Subnetz dimensioniert ist, komme ich also endlich in den Genuß, wieder vermehrt mit Virtualisierung herumzuspielen.
Da ich neben Linux-Distributionen auch endlich einmal
OpenBSD im produktiven Einsatz nutzen möchte, fiel meine Wahl dabei auf den freibier-artigen
VMWare Server. Natürlich wäre mir
Xen an dieser Stelle lieber gewesen, da aber auch das gestern frisch herausgegebene OpenBSD 4.0 noch keinen offiziellen Support dafür aufweist, blieb mir wenig anderes übrig.
Daher in aller Kürze das aktuelle Setup für's Protokoll:
Auf dem Hostsystem läuft ein minimales
Ubuntu Dapper LTS, das auf's Nötigste abgespeckt und abgesichert wurde.
Da der Hoster die Kiste mit zwei voneinander unabhängigen Platten ausstattet, stand zunächst eine komplette Neuinstallation auf dem Programm, da ich auf's gute alte Software-RAID nun doch nicht verzichten wollte. Leider kamen mir bei meinen ersten Versuchen immer wieder andere Dinge dazwischen, was die Sache anfangs etwas hakelig machte. Nachdem dann der Kopf mal frei war, lief dann schlussendlich doch alles glatt.
Bitte erinnert mich dran, das passende Howto zum Thema hier reinzustellen.
Darüber hinaus ist meine "Hauptdomain"
roothell.org in eine eigene virtuelle Maschine umgezogen, und beherrbergt ein weiteres Ubuntu Dapper, sowie die auf
Plone laufende Webseite, sowie das (nun vom
kommerziellen Ableger getrennte)
Zimbra für die Mails meine privaten Domains. An dieser Stelle direkt einmal sorry für den zeiweiligen Ausfall des
Jabber-Servers, der natürlich mit umgezogen ist.
Sobald ihr diese Zeilen lest, wurden sie euch (anders als vorher) durch eine unter OpenBSD 4.0 (-stable) laufende VM geliefert. Diese nutzt nun im Gegensatz zum alten Setup eingesetzten
lighttpd den standardmäßig mitgelieferten (chroot-) Apachen sowie
PostgreSQL 8.1.4.
Die hierfür nötigen Anpassungen an der alten
Serendipity-Konfiguration haben mich zwar ein paar Nerven gekostet, aber auch diese Arbeit hat sich nun (hoffentlich) gelohnt. Immerhin habe ich bei der Gelegenheit direkt auch endlich auf die 1.0.2 upgedatet.
Im Laufe der nächsten paar Tage folgen nun noch zwei weitere virtuelle Hosts:
Der erste wird ausschließlich als Mirror für ein paar OpenSource-Projekte genutzt. Was als OS zum Einsatz kommen wird, weiß ich aktuell noch genau so wenig wie die Software, die hier gemirrored werden soll. Vorschläge sind daher sehr erwünscht.

Zu guter letzt werde ich mich endlich einmal daran begeben, einen kleinen Honeypot in "freier Wildbahn" aufzusetzen. Die Vorbereitungen hierzu laufen, allerdings werde ich mir hierfür die nötige Zeit lassen, alleine um später gebührend auf Kiddies und Bots reagieren zu können.